Bildungszentrum Alte Schule

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Klangmeditation

Während Entspannungstechniken meist auf einen bestimmten Bereich abzielen, gehen Meditationstechniken durch alle drei Ebenen im Menschen – den physischen Körper, die Gedankenwelt und die Gefühlswelt. Die Meditation entspannt alle Ebenen.

Der Ansatz von Meditation ist vertikal, er geht in die Tiefe. Die Entspannung einer Körperebene öffnet die Türe zur Entspannung der darüberliegenden feineren Ebene. Die Beobachtung des Atems bewirkt beispielsweise die Entspannung des Oberkörpers, dadurch öffnet sich eine Türe in die Gedankenwelt. Die Gedanken setzen sich nach und nach und im Kopf wird es stiller. Weiterhin werden beim bewussten Atmen möglicherweise Gefühle wie Freude oder ein Freiheitsgefühl im Brustraum sichtbar. Durch weitergehendes Wahrnehmen des Atems entspannt sich auch die Gefühlswelt und langsam ruht der Meditierende gelöst in sich. Nun entspannt sich auch das Gefühl, jemand zu sein, ein Selbst zu haben.

Die Klangmeditation kann als Einzel- oder auch als Gruppensitzung erlebt werden. Klangmeditation ist eine Ausrichtung der Wahrnehmung auf den Klang und seinen Schwingungen. Der Körper befindet sich in einer entspannten, sitzenden Haltung.

Hilfreich ist eine gleichmäßige, tiefe Atmung durch die Nase mit geschlossenem Mund. Die Augen sind geschlossen. Der Blick ruht im Mittelpunkt zwischen den Augenbrauen, im geistigen Auge.

Die Klänge breiten sich wellenartig im Raum und im Körper aus schenken innere Ruhe und lenken die Wahrnehmung nach innen. Der meditative Zustand beruhigt den Geist, hilft rationale, belastende Gedanken loszulassen und führt zu mentaler Klarheit, Energie, innere Ruhe und Gelassenheit. Die Klangmeditation bietet eine Möglichkeit den Alltag für eine Weile hinter sich zu lassen, den Geist zur Ruhe kommen zu lassen, loszulassen und mit Lebensenergie wieder neu aufzutanken.